SATAO

Ein Wesen, ein Wagen, ein Wunder?

Ein verwegenes Gefährt, eine Chimäre, ein beflügelter Elefant, der im Laufe der Evolution mit allerlei Materie fusionierte?

Vielleicht. Bis heute bleibt diese Frage unbeantwortet.

Aber fest steht:
Satao ist ein Zeitreisender. Vor 7 Millionen Jahren schon lebte sein Vorfahre, das Mammut, auf der Erde. Diese Gattung hat sich bis heute erhalten, weil sie stark, weise und majestätisch, aber auch sanft, einfühlsam und rücksichtsvoll agiert. Elefanten haben das bestfunktionierende soziale Netzwerk aller Landsäugetiere.

Betrachtet man das ganze Wesen, greifen asymmetrische Zahnräder rücksichtsvoll ineinander, arrangieren sich trotz ihrer Unterschiede, weisen ebenfalls ein soziales Gefüge auf. Bleibt eins auf der Strecke, steht das System still.

Organisch-löchrige Strukturen könnten den Betrachtern jeglicher Epochen als Schlupfloch gedient haben, in denen die Gedanken verweilen und sich neu formieren konnten. Und auch heute.

Aus unerklärlichen Gründen vereinten sich diese Spezies miteinander, tauchen im Hier und Jetzt als lebender Beweis dafür auf, dass Vielfalt sich ergänzen kann.

Wenn Satao zeitgleich mit seinen angewachsenen Flügeln und mit seinen gigantischen Ohren schlägt und mächtig brüllt, wird es still auf dem Festival, auf der Burg, auf dem Straßenfest … Kurzum, es wird still in der Menschenwelt.

Ein treues Blinzeln mit den Augen und schon weiß Satao, wer gerade eine Abkühlung braucht. Die erfrischende Duschfontäne lässt nicht lange auf sich warten.

Satao, eine außergewöhnliche, spannende und einzigartige mobile visuelle Inszenierung für die ganze Familie.

Diese Inszenierung ist Satao gewidmet, einem der größten Elefanten weltweit. Er lebte 45 Jahre lang im Tsavo-East-Nationalpark inmitten einer riesigen Elefantenpopulation.

Da auch seine Stoßzähne eine rekordverdächtige Größe erreichten, nämlich fast bis zum Boden, fiel er 2014 Wilderern zum Opfer. Die einzigen Feinde eines Elefanten sind die Menschen. Und er ist nicht die einzige Spezies, der es so geht.